Zweiten Matchball vergeben – Schenefeld zurück im Abstiegskampf

Zweiten Matchball vergeben – Schenefeld zurück im Abstiegskampf

Montag, 18 Februar 2019
BW 96 Floorball

Am vergangenen Samstag stand für die Blau-Weißen Floorballer die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Per Bahn ging ins bayrische Kaufering, wo mit den Red Hocks der amtierende Tabellenletzte wartete. Die Gastgeber hatten unter der Woche als Sofortmaßnahme ihren Erfolgstrainer aus vergangenen Tagen zurück an die Bande geholt.

Jeder in der Halle spürte sofort, dass es in dieser Partie um viel ging. Erwartungsgemäß spielten die Red Hocks vor allem mit Bedacht auf defensive Sicherheit. Auch Schenefeld stand tief, sodass es im ersten Drittel nur hin und wieder zu Torchancen kam. Es dauerte allerdings bis in die Schlussminute ehe Schenefeld in Führung gehen konnte. Einen Freischlag aus zentraler Position versenkte Irrgang nach Vorlage von Fiedrich im Kauferinger Gehäuse.

Im zweiten Drittel kam vor allem Schenefeld zunächst zu guten Gelegenheiten, vermochte diese allerdings nicht zu nutzen. Nachdem Czapelka Mitte des Drittels auf der Strafbank platznehmen musste, kamen die Gastgeber sehr glücklich mit einem Abpraller zum Ausgleich. Blau-Weiß zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Und Schlug kurz darauf zurück. Erneut war es ein Freischlag, diesmal ausgeführt von Heins, den Irrgang mit einem platzierten Abschluss versenkte. Auch der Ausgleich für Kaufering war nahezu eine Kopie des ersten Treffers und fiel erneut in Überzahl und aus dem Gedränge vor dem Tor.

Das Schlussdrittel musste schließlich die Entscheidung bringen. Kaufering ging nach fünf Minuten nach Chancen auf beiden Seiten mit 3:2 in Führung. Das Anrennen der BlauWeißen blieb in der Folge ohne Erfolg. Die Gastgeber kamen so zu einer Vielzahl an Kontern. Einzig Druminski, der auf Grund seiner starken Leistung zum besten Schenefelder gewählt wurde, war es zu verdanken, dass die Partie knapp blieb. Kaufering erzielte zwei Minuten vor der Schlusssirene ihren dritten gefühlt identischen Treffer. Wieder in Überzahl und wieder abgefälscht direkt vor Druminski, schlug es zum 4:2 ein. Blau-Weiß versuchte nochmal alles und brachte einen sechsten Feldspieler in die Partie. Kaufering konterte und erzielte das 5:2 ehe Rother mit dem 5:3 aus der Distanz das Ergebnis noch etwas knapper gestalten konnte. Mehr war an diesem Samstagabend für Blau-Weiß nicht zu holen.

Erneut war es vor allem die eigene offensive Ineffizienz, die in einer offenen Partie den Sieg kostete. Entsprechend prekär ist nun die Ausgangslage. Schenefeld steht weiter zwei Punkte vor Chemnitz und Kaufering auf dem 8. Tabellenplatz, der zur Vermeidung der Play-Downs ausreichen würde. Das Restprogramm wiegt jedoch mit der Auswärtspartie in Leipzig und dem Derby gegen wiedererstarkte Piranhhas schwer. Zudem wird die Personaldecke im Saisonendspurt immer dünner. Ungeachtet dessen ist im Kampf um die Play-Offs ebenfalls noch alles offen und das Team wird bis zur letzten Sekunde Vollgas geben, um erstmalig um den Meistertitel zu spielen!

Quelle: Pressetext BW 96 Schenefeld

share

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue to use this site we will assume that you are happy with it. Ok