Null Punkte Wochenende für BW 96 Schenefeld

Null Punkte Wochenende für BW 96 Schenefeld

Sonntag, 20 Januar 2019
BW 96 Floorball

An diesem Wochenende standen für die Schenefelder die ersten beiden Partien nach der langen Winterpause an. Zunächst ging es im Heimspiel gegen den Nordrivalen aus Lilienthal.
Die Gäste erwischten vor 135 Zuschauern den besseren Start und gingen in der vierten Spielminute in Führung. Es dauerte bis zur 9. Minute ehe Spielertrainer Fiedrich nach Vorlage von Gebauer aus der Distanz zum Ausgleich traf. Wachgeküsst von diesem Treffer kamen die Blau-Weißen nun besser in die Partie. Die anschließende Überzahlsituation brachte prompt die Führung. Irrgang fand mit viel Übersicht Gebauer, der aus zentraler Position dem Gästegoalie keine Abwehrchance ließ. Schenefeld im ersten Drittel noch ein weiteres Gegentor hinnehmen, sodass es mit einem 2:2 in die Pause ging.
Im zweiten Spielabschnitt hatte beide Teams Chancen, scheiterten aber an den starken Torhütern. In der 28. Minute schickte Rother Gittek mit einem Pass in den Lauf vor das gegnerische Tor, wo dieser eiskalt verwandelte. Schenefeld entglitt die Partie in der Folge und Lilienthal drehte die Partie auf 3:5. Kurz vor der Pause war es erneut Fiedrich nach Vorlage von Gebauer, der die Blau-Weißen wieder in Schlagdistanz brachte.
Im Schlussabschnitt gelang schnell der Ausgleichstreffer. Sonntag tankte sich an der linken Bande durch und fand mit seinem Pass Irrgang, der mit einem präzisen Schuss in den kurzen Torwinkel erfolgreich war. Nun gab es ein Chanenfeuerwerk für Blau-Weiß. Mehrere hochkarätige Gelegenheiten konnten nicht genutzt werden. Auf der anderen Seite trafen die Gäste noch ein weiteres Mal. Auch die Schenefelder Schlussoffensive wurde nicht belohnt, sodass sich die Lilienthal knapp mit 5:6 durchsetzen konnten.
Marius Schwartz, Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (1 Tor + 2 Asissts), Christopher Petermann, Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (2+0), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang (1+1), Tim Ole Sonntag (0+1), Timo Rother (0+1), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Justus Karnath, [T] Jonah Koop, Sören Gittek (1+0), [T] Bennet Druminski

Wernigerode vs. Schenefeld
Nur 23 Stunden nach der Schlusssirene mussten die Blau-Weißen bei den Red Devils aus Wernigerode antreten. Gegen die Mannschaft, die traditionell unter Mithilfe der lokalen Großbrauerei mit einigen Skandinavischen Legionären verstärkt wird, standen neben dem am bereits am Samstag ausfallenden Czapelka auch Fiedrich verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Nichtsdestotrotz bot Schenefeld eine schlagkräftige Mannschaft im Harz auf. Diese zeigte im ersten Spielabschnitt eine konzentrierte Defensivleistung und konnte Offensiv einige Akzente setzen. Wernigerode kam dennoch zu einem eigenen Treffer und führte begünstigt durch ein Eigentor der Schenefelder nach dem ersten Spielabschnitt mit 2:0.
Im zweiten Drittel fand Blau-Weiß Offensiv nicht zu zwingenden Aktionen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Gastgeber höchst effektiv und schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Einige Vorstöße der Schenefelder zum Ende des Drittels fanden nicht den Weg ins Tor, sodass es mit diesem Ergebnis in den Schlussabschnitt ging.
Hier zeigten die Blau-Weißen sofort, dass sie sich einiges für das Schlussdrittel vorgenommen hatten. Zunächst parierte Druminski einen Penalty von Granlund, der sich im Hinspiel neunfach in die Torschützenliste eintragen konnte. Dann spielte Vahl Kapitän Schmidt an der Bande frei. Schmidt zeigte sich kaltschnäuzig und traf zum 4:1. Nur Sekunden später war es Rother, der einen Abpraller von Jakob Heins im Netz versenkte. Wernigerode kam erneut mit brutaler Effektivität und zwei Toren zurück. Den Schlusspunkt des Spiels setzte wieder Schenefeld. In Überzahl legte J. Karnath den Ball auf Schwartz, der aus der Distanz den Weg ins Netz fand. Der überragende Druminski sorgte mit einer überragenden Leistung dafür, dass es beim Endergebnis von 6:3 blieb.
Unter dem Strich war in diesem Wochenende gegen favorisierte Gegner viel mehr drin. Dies lag vor allem an der eigenen Chancenverwertung. Hier muss im Training unter der Woche intensiv gearbeitet werden, da die Konkurrenz im Abstiegskampf gegen die Favoriten gleich mehrmals gepunktet hat und Blau-Weiß vom siebten auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist. Zwar haben einige Teams schon mehr Spiele absolviert, die Tendenz sollte aber Warnung genug sein. Am nächsten Wochenende warten mit dem Heimspiel gegen Berlin und der Auswärtspartie in Holzbüttgen zwei extrem entscheidende Spiele im Hinblick auf die Endplatzierung.
Johannes Gebauer, Marius Schwartz (1 Tor + 0 Assists), Jakob Momme Heins (0+1), Hendrik Vahl (0+1), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt (1+0), Felix Irrgang, Timo Rother (1+0), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Jan-Ole Villwock, Justus Karnath (0+1), [T] Jonah Koop, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

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