Punkteteilung vor Rekordkulisse – Derby bleibt ohne Sieger

Punkteteilung vor Rekordkulisse – Derby bleibt ohne Sieger

Sonntag, 18 November 2018
BW 96 Floorball

Am vergangenen Samstag kam es in der Sporthalle Hoheluft zum Showdown zwischen den Piranhhas und Schenefeld. Das erste Derby in dieser Spielzeit sollte ein Spektakel werden. Dementsprechend riesig war das Interesse. Die Halle war mit 600 Zuschauern, darunter ein großer Blau-Weißer Block aus Schenefeld, bis auf den letzten Platz gefüllt, weitere 500 Fans aus ganz Deutschland verfolgten den Live-Stream unseres Partners Harbourtown im Netz. Eine derartige Kulisse gibt es in Floorball-Deutschland maximal im Play-Off-Finale oder dem Pokalendspiel.
Schenefeld startete bis in die Haarspitzen motiviert und voller Tatendrang ins Derby. Nach nur 66 Sekunden traf Irrgang das Lattenkreuz, den abprallenden Ball verwertete Schmidt per Volley zur frühen Führung. Nur drei Minuten später bediente Fiedrich den freistehenden Gebauer, der den Ball aus der Distanz zum 2:0 einnetzte. Nach diesem fulminanten Start hatten die Blau-Weißen in den ersten zehn Spielminuten noch weitere Einschussgelegenheiten, um die Führung auszubauen. Diese wurden allerdings nicht genutzt, sodass die Gastgeber ab Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel fanden und den Anschlusstreffer erzielen konnten. Kurz darauf gelang sogar der 2:2-Ausgleich, der auch zur Pause bestand hatte.

Auch in den zweiten Spielabschnitt startete Blau-Weiß wieder mit einem schnellen Treffer. Gebauer hebelte mit einem langen Pass vor das gegnerische Tor alle fünf Gegenspieler aus und Czapelka verwandelte eiskalt zur erneuten Führung. Auf dieser schienen sich die Schenefelder nun zunehmend auszuruhen. Der erneute Ausgleich und die Führung für die Piranhhas jeweils nach unübersichtlichen Situationen vor Druminski waren die Folge. Kurz vor der Pausensirene brachte eine Überzahlsituation den Ausgleich. Gebauer verfehlte das Tor knapp, von der Bande sprang der Ball jedoch vor den Schläger von Irrgang, der ihn im kurzen Eck unterbrachte.

Der entscheidende Schlussabschnitt startete erneut mit einem Schenefelder Treffer. Diesmal stand Gebauer am Freischlag und setzte Fiedrich in Szene, der den Ball per Schlenzer in den Torwinkel beförderte. Die Gastgeber kamen wie so oft an diesem Abend wieder ins Spiel zurück. Nach wildem Gestocher vor dem Schenefelder Tor gelangte der Ball zum 5:5Ausgleich über die Linie. In der Schlussphase hatten beide Teams Chancen auf den Siegtreffer.

In der anschließenden Verlängerung entschärfte Druminski einige wenige Konter der Piranhhas. Blau-Weiß ließ beste Gelegenheiten ungenutzt, sodass die Verlängerung letztendlich ohne weiteren Treffer zu Ende ging.

Unter dem Strich geht die Punkteteilung auch leistungsmäßig in Ordnung. Schenefeld startete wie die Feuerwehr und verpasste es, das Ergebnis früh höher zu gestalten. Danach fand die Offensive zu selten kreative Lösungen. Defensiv boten die Blau-Weißen über weite Strecken der Partie eine gute Leistung. Lediglich im Slot vor dem eigenen Tor fehlte die letzte Konsequenz. Vier der fünf Gegentore fielen hierdurch. Diese Partie markiert gleichzeitig das Ende der Hinrunde. Schenefeld rangiert auf einem starken fünften Tabellenplatz, der zur Play-Off-Teilnahme berechtigen würde. Der Vorsprung auf die Piranhhas beträgt weiterhin sechs Punkte. Nun steht bedingt durch die Weltmeisterschaft in Prag eine zunächst floorballfreie Vorweihnachtszeit an, bevor es am 15.12. mit dem Pokal-Achtelfinale gegen Schriesheim weitergeht.

Quelle: BW 96 Schenefeld

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