Konzentrierter Pokalauftritt – Blau-Weiß siegt in Bremen

Konzentrierter Pokalauftritt – Blau-Weiß siegt in Bremen

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Sonntag, 04 November 2018
BW 96 Floorball

Am vergangenen Samstag stand für Schenefeld die nächste Pokalrunde an. Nachdem es in der letzten Runde gegen den Verbandsligisten aus Magdeburg ein zäher Pflichtsieg wurde, ging es nun gegen den Bremer Zweitligisten Eiche Horn.
Gegen diesen aus zahlreichen Zweitligaspielen und der Relegation der Vorsaison bekannten Gegner war klar, dass es keineswegs ein Spaziergang werden würde. In der kleinen Halle an der Bremer Berckstraße gingen die Gastgeber nach rund einer Minute durch einen abgefälschten Fernschuss in Führung. In diesem ersten Spielabschnitt war es eine ausgeglichene Partie, in denen die Blau-Weißen den Ball zu oft neben statt ins Tor beförderten. Eiche kam kurz vor der Pause noch zu einem gefährlichen Konter und konnte die Führung ausbauen.
Unbeeindruckt vom Rückstand kam Blau-Weiß aus der Kabine. Nachdem eine Bremer Strafzeit aus dem ersten Drittel noch nicht abgelaufen war, ging es direkt ins Powerplay. Hier waren die Schenefelder direkt erfolgreich und Schwartz konnte einen Querpass von J. Karnath im kurzen Eck unterbringen. Nur 90 Sekunden später war Schenefeld erneut in Überzahl und zeigte sich effektiv. Diesmal traf J. Karnath selbst, nachdem er von Rother an der Bande freigespielt wurde. Blau-Weiß übernahm nun vollends die Kontrolle über die Partie. Es dauerte jedoch bis zwei Minuten vor Drittelende, ehe Fiedrich in Unterzahl nach schönem Solo den Führungstreffer erzielen konnte. Zwanzig Sekunden vor der Pausensirene erhöhte erneut Fiedrich nach Vorlage von J. Karnath zum 4:2.
Der Schlussabschnitt brachte die Gastgeber nach nur 48 Sekunden wieder in Schlagdistanz. Wiederrum unbeeindruckt baute Schenefeld die Führung 30 Sekunden später aus. Czapelka lief alleine auf das Bremer Tor zu und traf den Innenpfosten. Von dort sprang der Ball gegen den Goalie und über die Linie. Anschließend umkurvte Rother zwei Gegenspieler und ließ den Ball zum 6:3 im Netz zappeln. Die Gastgeber kamen, angefeuert von einer lautstarken Kulisse, jedoch nochmal auf 5:6 dicht an den Ausgleichstreffer. In der Schlussphase setzten sie alles auf eine Karte und tauschten den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dies konnte Gebauer prompt bestrafen und zum 7:5-Endstand einnetzen.
Schenefeld gelang es nach anfänglichen Schwierigkeiten die Partie zu kontrollieren und letztendlich der Favoritenrolle gerecht zu werden. Mit der Unterstützung zahlreicher mitgereister Fans konnte der Einzug ins Achtelfinale gesichert werden. Nun richtet sich der Fokus trotz spielfreier Woche endgültig auf das Derby am 17.11. gegen die ETV Piranhhas.
Marius Schwartz (1 Tor + 0 Vorlagen), Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (1+0), Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (2+0), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Timo Rother (1+1), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Jan-Ole Villwock, Justus Karnath (1+2), [T] Nico Wirdemann, Ivar Lassen, Alexander Ohlandt, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

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