Zwei starke Drittel reichen gegen den Aufsteiger – Schenefeld besiegt Holzbüttgen

Zwei starke Drittel reichen gegen den Aufsteiger – Schenefeld besiegt Holzbüttgen

Dienstag, 18 September 2018
BW 96 Floorball

Am vergangenen Wochenende gastierte der Aufsteiger aus Holzbüttgen in der Sporthalle Achter de Weiden. Nach der Auftaktniederlage gegen Weißenfels steckten die Blau-Weißen vor diesem Spiel klar in der Favoritenrolle. Dementsprechend engagiert und kraftvoll begann Schenefeld die Partie. Erste Torabschlüsse konnten frühzeitig kreiert werden und die Defensive stand im ersten Drittel sicher. Alleine dem starken Goalie der Gäste war es zu verdanken, dass zur ersten Pausensirene noch keine Tore auf der Anzeigetafel standen.
Das sollte sich mit dem Beginn des zweiten Spielabschnitts jedoch zügig ändern. Ehe alle Zuschauer nach der Pause ihre Plätze einnehmen konnten, setzte Rother bereits nach 46 Sekunden den ersten erfolgreichen Abschluss zum 1:0. Das Spielertrainerduo Fiedrich/Irrgang konnte nach acht Minuten in Überzahl mit einer Freischlagkombination nachlegen. Zwei weitere Gebauer-Tore bauten die Führung auf 4:0 aus. Nachdem dann gleich zwei Schenefelder auf der Strafbank platzgenommen hatten, gelang den Blau-Weißen eine wahre Floorball-Rarität. Fiedrich setze sich gegen zwei Gegenspieler durch und bediente erneut Gebauer, der mit seinem dritten Treffer die Stimmung unter den 183 Zuschauern an den Siedepunkt beförderte. Die Gäste konnten die Restzeit der Schenefelder Unterzahl noch zu einem eigenen Treffer nutzen, sodass es mit einem 5:1 in die Pause ging.
Das Schlussdrittel begann ähnlich wie der zweite Durchgang mit einem Schenefelder Blitzstart. Diesmal spielte Rother auf Czapelka, der den Ball eiskalt im Tor unterbrachte. Holzbüttgen kam im Anschuss durch zwei weitere Treffer nochmal in Schlagdistanz und nahm den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Dies nutze Gebauer zu seinem vierten Treffer des Tages, indem er tief aus der eigenen Hälfte den Ball ins Netz beförderte. Ein weiteres Gästetor konterte Czapelka mit dem 8:4-Endstand, ebenfalls ins verwaiste Gehäuse.
Schenefeld war über zwei Drittel der Partie absoluter Herr in der eigenen Halle. Lediglich im Schlussdrittel schlichen sich wie gegen Weißenfels zum Teil erhebliche konzentrationsbedingte Fehler ein, sodass es zwischenzeitlich noch einmal unnötig spannend wurde.
Am nächsten Wochenende reist das Team zum Vize-Meister nach Lilienthal, wo es sich dann wieder in der Außenseiter-Rolle befinden wird.
Marius Schwartz, Daniel Czapelka (2 Tore + 0 Vorlagen), Johannes Gebauer (4+0), Christopher Petermann, Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (0+2), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang (1+0), Tim Ole Sonntag, Timo Rother (1+1), Jonas Hachmann, Jan-Ole Villwock, [T] Jonah Koop, Alexander Ohlandt, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

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