Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Weißenfels – Blau-Weiß mit zwei starken Dritteln

Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Weißenfels – Blau-Weiß mit zwei starken Dritteln

Montag, 10 September 2018
BW 96 Floorball

Vergangenen Samstag fand in der Sporthalle Achter de Weiden das erste Spiel der Saison 18/19 statt. Kein geringerer als der amtierende deutsche Meister aus Weißenfels gab zum Auftakt seine Visitenkarte ab.
Die Gastgeber erwischten zunächst einen echten Blitzstart. Rother erzielte, vorgelegt von Spielertrainer Fiedrich, bereits nach fünf Sekunden den Führungstreffer für Schenefeld. In der vierten Minute trafen die Gäste zum Ausgleich. Einige Minuten später gingen die BlauWeißen durch einen gezielten Schuss von Fiedrich wieder in Führung, konnten diese jedoch nicht ausbauen, da sie durch einen Konter und einen Penalty in der 12. und 13. Minute zwei schnelle Gegentore hinnehmen mussten. Ungeachtet dessen, kamen die Hausherren noch vor der Pause wieder ins Spiel. Czapelka traf nach Vorarbeit von Hachmann zum 3:3 und sorgte somit für ein zufriedenstellendes Resultat nach dem ersten Spielabschnitt.
Auch das zweite Drittel lief aus Blau-Weißer Sicht gut an. Nach fünf Minuten mussten ein Weißenfelser auf der Strafbank platznehmen. Das anschließende Powerplay konnte Gebauer nach Vorlage von Fiedrich zur erneuten Führung nutzen. Diesmal gelang es Schenefeld den Vorsprung auszubauen und nachzulegen. Treffer in der 28. Minute, durch Fiedrich auf Vorlage von Rother und in der 30. Spielminute durch Czapelka brachten den Außenseiter plötzlich mit drei Toren in Front. Fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause gab es dann eine fünf minütige Zeitstrafe gegen die Gäste. Die daraus resultierende Überzahl konnte Schenefeld nicht verwerten. Weißenfels konnte per Unterzahltor noch zum 6:4Pausenstand verkürzen.
Im dritten Drittel schwand bei den Blau-Weißen spürbar die Kraft und Konzentration. So gelangen den Gästen zwei schnelle Tore und somit der Ausgleich. Der Titelverteidiger fand nun endgültig in die Partie und lieferte den 126 Zuschauern eine eindrucksvolle Machtdemonstration. Nahezu jede Lücke und Einschussgelegenheit wurde genutzt, sodass der Rekordmeister binnen 14 Minuten bereits auf 6:12 davonziehen konnte. In der 56. Minute traf dann erneut Czapelka auf Vorlage von Fiedrich per Volley zum 7:12. Mehr als der Ehrentreffer im dritten Spielabschnitt sollte dies jedoch nicht gewesen sein. Weißenfels erzielte bis zur Schlusssirene noch drei weitere Tore, sodass am Ende ein 7:15 auf der Anzeigetafel stand.

Unter dem Strich schnupperte Schenefeld nach den ersten zwei Dritteln an der Sensation, ehe Weißenfels zu einer eindrucksvollen Lehrstunde ansetzte. Ungeachtet dessen peilt das Team um Kapitän Schmidt mit der über 40 Minuten gezeigten Leistung am nächsten Samstag gegen Aufsteiger Holzbüttgen die ersten Punkte der Saison an.
Hendrik Vahl, Daniel Czapelka (2 Tore + 0 Assists), Johannes Gebauer (1+0), Sören Gittek, Jonas Hachmann (0+1), (C) Lasse Schmidt, Jonathan Heins, Ivar Lassen, Alexander Ohlandt, Timo Rother (2+1), Marius Schwartz, Benedikt Fiedrich (2+3), (T) Bennet Druminski, (T) Nico Wirdemann

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