JBBL Sharks verlieren unnötig gegen RSV Eintracht mit 61 – 66

JBBL Sharks verlieren unnötig gegen RSV Eintracht mit 61 – 66

Montag, 06 März 2017
Sharks Hamburg

Zum dritten Hauptrundenspiel besuchte uns das Team RSV Eintracht aus Halle am 5. März 2017. Der tolle Sieg des letzten Wochenendes gegen die MBC Jungwölfe aus Magdeburg machte Lust auf mehr.

Fulminant starteten die Sharks in das Match. Erster Ballgewinn, Tempo – Angriff mit Korb und gelungenem „and one“, danach steal gefolgt von einem Foul – 1 gelungener Freiwurf. Das war schon mal eine Botschaft an den Gegner aus Stahnsdorf. Dieser blieb jedoch unbeeindruckt und arbeitete sich auch dank harter Defense wieder heran. Nach drei Minuten war bei RSV so bereits die Mannschaftsfoulgrenze erreicht – aus dieser Situation hätten die Sharks mit besserer Spieleinschätzung gern einiges an Freiwürfen mehr herausschinden oder mit besserer Wurfquote punkten können. Die Gegner konnten leider fast alle Angriffe verwandeln. So ging es mit einem kleinen Vorsprung von 17 – 14 in das nächste Viertel.

Hier holten die Sharks kaum Offensiv Rebounds, um noch weitere, dringend nötige Wurfmöglichkeiten zu haben – blieb es so doch bei einer mageren Punkteausbeute gemessen an den zahlreich gelungenen Angriffen. Wo war die, letztes Wochenende präsentierte Wurfsicherheit geblieben ? Vier Minuten vor Ende des Viertels konnte RSV Eintracht erstmals in Führung gehen. Energisch konnten sich die Sharks eine nur dünne Führung zurückerarbeiten. Da RSV auch von draußen treffen konnte, ging man mit knappen Vorsprung von 32 – 29 in die Kabine – hier war noch nichts entschieden.

Auf Augenhöhe ging es zunächst in die zweite Spielhälfte. Hierbei konnte der Gegner jeweils schon beinahe abgeklärt und schlecht von den Sharks verteidigt direkt am Korb punkten. Bei den Sharks konnte nun fortan kaum noch eine strukturierte Offense beobachtet werden. Dann folgte eine sehr dominante Phase durch den RSV Eintracht, eingeleitet bei einem Ballverlust der gerade angreifenden Sharks in der generischen Zone, Fastbreak mit sicherem Korb und ernüchternd erweise auch noch „and one“. Die Sharks holten sich weiterhin kaum Offensivrebounds, was RSV gut und schon erschreckend wurfsicher aus allen Distanzen ausnutzte. Das Viertel ging deutlich an den Gegner und endete mit 45 – 51 aus Sicht der Gastgeber.

Ähnlich, wie zuvor ging es durch ein hart umkämpftes letztes Viertel. Die Sharks kamen noch einmal auf 3 Punkte heran, RSV Eintracht konnte jedoch souverän dagegen halten und auch nicht in ein beabsichtigtes Freiwurfduell in den letzten Sekunden gezwungen werden. So gingen die Sharks mit gesenkten Köpfen bei 61 – 66 vom Feld.

Insgesamt dürftige eigene Wurfquoten und ein Gegner, der es verstanden hat, aus allen Spielsituationen heraus variabler und mit guten Wurfquoten zu agieren – mal von draußen, mal unterm Korb, eben gerade wie es die stellenweise schwache Defense der Sharks zuließ, brachten heute diese Niederlage ein.

Am nächsten Wochenende gegen Higherlevel Berlin erneut im eigenen Becken wünschen sich die Fans wieder eine Spielqualität, die doch schon so oft von den Sharks beeindruckend präsentiert werden konnte. Was ist damit heute passiert ? Hoffen wir, dass Coach und Spieler gemeinsam eine Playoff – fokussierte Antwort bis dahin finden können.

„Leider haben wir heute den Sieg verschenkt. Vor allem hat unser Team zu wenig aus den Möglichkeiten in der Offense gemacht. Nicht nur unsere schwache Wurfquote, vor allem haben wir es heute an klugen Entscheidungen fehlen lassen. Auch wenn am nächsten Wochenende kein Pflichtsieg gegen Higherlevel ansteht, sind es die Jungs sich selber schuldig, mit klugen Entscheidungen und einer starken Einstellung in dieses Spiel zu gehen.“ so Coach Lars Mittwollen.

Aufgestellt waren folgende Spieler: Marco Boerries, Lukas Schmidt, Felix Bens, Max Hankotius, Julius Quandt, Justus Hollatz, Tjark Lademacher, Emil Harms, Justus Meyer, Moritz Kröger, John Fröhlich, Hannes Braun.

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