Regionalliga-Damen punkten gegen Ahrensburg, stolpern aber im Spiel um Platz 2

Regionalliga-Damen punkten gegen Ahrensburg, stolpern aber im Spiel um Platz 2

Donnerstag, 16 März 2017
Sharks Hamburg

Am vergangenen Wochenende mussten die Regionalliga Damen des TSV Eintracht Hittfeld zu einem Doppelspieltag antreten. Dieser startete mit der Partie gegen das junge Team des ATSV, dass im Hinspiel zwar deutlich geschlagen, aber in keinem Fall unterschätzt werden durfte. Anders als beim letzten Mal gestaltete sich das erste Viertel offen. Zwar konnten sich die Sharks schnell eine Führung heraus spielen und sich stets mit einigen Punkten absetzen, die Ahrensburger ließen sich dieses Mal jedoch nicht so einfach abschütteln und blieben vor allem dank zwei erfolgreicher Dreipunktewürfe gut im Geschäft.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts agierten die Haie zu nachlässig. So gewährte man den Gegnerinnen viele einfache Punkte, die schließlich sogar den ersten Führungswechsel bedeuteten und den Schleswig-Holsteinerinnen zusätzlichen Aufwind gaben. Mit der Umstellung auf eine Ball-Raum-Verteidigung konnten die Sharks das Blatt jedoch schnell wieder wenden und mit einem 14:0 Run sogar einen deutlicheren Vorsprung erspielen. Zwar konterten die Gastgeberinnen diesen erneut mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf, dennoch konnten die Haie fürs Erste mit einem 8-Punkte Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.

Nach dem Wiederanpfiff lief bei den Sharks leider nicht viel zusammen. So schmolz der Vorsprung schnell auf magere 4 Punkte zusammen und Lars Mittwollen bat sein Team zu einer deutlichen  Ansprache. Hier schien er jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben und so setzte sich seine Mannschaft dank eines 13:1 Runs erneut ab. Den erspielten 15 Punkte Vorsprung bauten die Niedersächsinnen schließlich bis zum Abpfiff weiter auf 20 Punkte aus, so dass die erste Partie des Wochenendes doch noch deutlich für die Haie entschieden werden konnte. Nach dem Spiel galt es für die Haie schnell zu regenerieren und neue Kraft zu sammeln, denn bereits 24 Stunden später wollten die Hittfelderinnen im Nachholspiel gegen die Konkurrenz aus Lüneburg den zweiten Tabellenplatz für sich erobern.

Bereits vor der Partie gegen den direkten Tabellen-Nachbaren stellten sich die Sharks auf ein hart umkämpftes Spiel ein. Schließlich hatten die 66ers bereits im Vorfeld angekündigt sich für den durch eine defekte Korbanlage verursachten Spielabbruch in eigener Halle revanchieren zu wollen, wenngleich dieser letztendlich auf einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter und nicht der Hittfelder Gäste beruhte.

Leider schien den Sharks ihr Kampfgeist auf dem Weg zwischen Ahrensburg und Lüneburg zunächst abhanden gekommen zu sein und so mussten die Damen schnell einem 10:2 Rückstand hinterher laufen. Glücklicherweise zeigten sich jedoch auch die 66ers nach ihrem Spiel am Vortag nicht in Bestform und so arbeiteten sich die Haie bis zum Ende des ersten Viertels wieder auf 3 Punkte heran. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gelang den Hittfelderinnen sogar der Führungswechsel, doch die Lüneburgerinnen konterten sofort mit einem 8:0 Run, der schließlich zum 25:19 Halbzeitstand führte.

Nach dem Wiederanpfiff schenkten sich beide Teams nichts. So überraschte es auch nicht, dass sich das Viertel komplett offen gestaltete und mit einem mageren 9:9 Viertelstand endete. Im letzten und alles entscheidenen Spielabschnitt mobilisierten die Sharks ein letzten Mal alle verbliebenen Kräfte. So glich das Team von Lars Mittwollen erneut aus, bevor sich bis zur 39. Minute ein vollkommen offenes Spiel entwickelte. Beim Zwischenstand von 42:41 aus Sicht der Lüneburgerinnen versuchten die Haie schnell den Ball zu gewinnen und schickten die 66ers an die Linie. Dort verwandelten die Gastgeberinnen zwei von vier Freiwürfen zum 44:41. Zwar schickten auch die Lüneburgerinnen die Sharks nun an die Freiwurflinie, dort ließen die Gäste aber gleich drei Crunchtime-Punkte liegen, so dass das Spiel nicht mehr gedreht werden konnte. Endstand 45:42. Headcoach Lars Mittwollen resümierte nach der Partie: „ Wir haben uns heute selbst ein Bein gestellt, indem wir uns 30 Minuten lang mit irrelevanten Dingen beschäftigt und uns zu viele Aussetzer erlaubt haben. Dennoch haben wir im letzten Viertel noch einmal großen Kampfgeist bewiesen und alles versucht um das Spiel zu drehen. Natürlich hätten wir uns gerne die Vizemeisterschaft gesichert, aber auch der Dritte Platz wäre ein riesiger Erfolg für mein Team. Wir werden jetzt alles daran setzten diesen Platz auch im letzten Spiel zu verteidigen.“

Durch den Sieg der Rendsburgerinnen über den ETV können sich die Sharks am letzten Spieltag aus eigener Kraft den dritten Tabellenplatz sichern. Gegen das Schlusslicht aus Rostock ist jedoch ein Sieg nötig, sonst könnten die Haie noch auf den fünften Platz abrutschen. Es bleibt also bis zum letzten Spieltag spannend in der Regionalliga Nord.

Für die Sharks spielten: Sabrina Ochs, Sabrina Lange, Vivien Stoll, Antonia Amelung, Antonia Kofahl, Cara Rettmann, Janina Eisenschmidt, Lotte Peters, Lara Müller-Mittwollen.

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