Crocodiles bezwingen Leipzig

Crocodiles bezwingen Leipzig

Sonntag, 07 März 2021
Crocodiles Hamburg

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig am Sonntagnachmittag mit 5:2 (3:1/1:1/1:0) gewonnen.

Trainer Jacek Plachta stand beim vierten Aufeinandertreffen mit den Leipzigern nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder Dennis Reimer zur Verfügung. Tom Kübler, Brian Bölke, Max Schaludek, Rico Rossi und Dominic Steck mussten hingegen passen.

Dass Dennis Reimer ein wichtiger Bestandteil der Hamburger ist, zeigte der Stürmer gleich im ersten Wechsel. Im gegnerischen Drittel eroberte der 27-Jährige die Scheibe im gegnerischen Drittel, bediente Norman Martens, und dessen Schuss von der blauen Linie fälschte schließlich Victor Östling ab – das 1:0 für die Hausherren nach nur 20 Sekunden. Ein Traumstart für die Crocodiles, doch die Icefighters schlugen zurück. In Überzahl war Florian Eichelkraut zur Stelle und glich aus (3.). Die hellwachen Hamburger ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Hartes Körperspiel und hohe Laufbereitschaft bescherten dem Team von Jacek Plachta schnell weitere Chancen. Diese nutzten Thomas Zuravlev (6.) und André Gerartz (9.) zur erneuten Führung. Mit dem 3:1 gingen die Teams in die Kabine.

Im zweiten Spielabschnitt machte die Mannschaft um Kapitän Norman Martens genau da weiter, wo sie aufgehört hatten, und feierten in der 30. Minute den nächsten Torerfolg. André Gerartz wurde von Michal Bezouska im Fallen bedient und der 27-Jährige schnürte seinen Doppelpack. Statt durch den Treffer weiter Aufwind zu bekommen, folgte die erste schwächere Phase der Hamburger, die Leipzig durch Robin Slanina prompt nutzte und den Anschluss erzielte (32.). Bis zur Pause erspielten sich die Gäste in dieser Phase mehr Chancen, doch Kai Kristian und seine Vorderleute konnten weitere Gegentore verhindern.

Im letzten Drittel gelang den Hanseaten erneut ein Blitzstart: Im ersten Wechsel setzte sich Harrison Reed über die rechte Seite durch und überwand Leipzigs Patrick Glatzel zum 5:2 (41.). Das frühe Tor nahm den Icefighters den Wind aus den Segeln, sodass die Crocodiles die Führung über die Zeit bringen konnten.  

„Ich habe heute ein gutes Spiel von beiden Seiten gesehen, ein schnelles, körperbetontes Spiel. Wir haben uns vor dem Spiel sehr viel vorgenommen und sind gut aus der Kabine gekommen. Die ersten 30 Minuten waren sehr gut. Dann hatten wir zehn Minuten, wo ein paar Sachen nicht optimal gelaufen sind. Da hatte Leipzig mehr Chancen. Aber sonst war es ein sehr gutes Spiel von uns. Wir waren läuferisch sehr stark, haben die Scheibe laufen lassen und in den richtigen Zeiten die Tore geschossen“, sagte Jacek Plachta.

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