Schenefeld zieht glanzlos in die dritte Runde des Pokals ein

Schenefeld zieht glanzlos in die dritte Runde des Pokals ein

Montag, 12 Oktober 2020
BW 96 Floorball

Vergangenen Samstag griffen die Floorballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld zum ersten Mal in dieser Saison in den Pokalwettbewerb ein. Die Norddeutschen empfingen den SCS Berlin an der Sporthalle Achter de Weiden und konnten mit einem Sieg in die dritte Runde des Floorballn Deutschland- Pokals einziehen.

Rund 50 Zuschauer sahen eine ausgeglichene Anfangsphase, in der sowohl die Schenefelder als auch die Zweitligisten aus Berlin gleich mehrere Chancen hatten die erste Führung zu übernehmen. Die Gäste versuchten ein ums andere Mal mit langen Bällen vor das Tor von Jonah Koop zu gelangen, während Schenefeld sich in der Hälfte der Hauptstädter festsetzten und damit auch Erfolg hatten. Timo Rother findet mit seinem Pass durch die Formation der Gäste Miguel Sigmund, der den Ball ins Tor befördern konnte. Der Bann war nach 14 Minuten gebrochen, woraufhin Schenefeld souveräner wirkte und munter aufspielte. Tobias Karnathtraf binnen weniger Minuten doppelt und auch Lasse Schmidt konnte vom guten Offensivspiel seiner Line profitieren, wodurch er für den Pausenstand von 4:0 sorgte.

Nach den ersten 20 Minuten hatte keiner mehr Bedenken, dass Schenefeld souverän in die nächste Runde des Pokals einziehen würde. Doch es war, wie so oft, das Mitteldrittel, welchesden 96ern Schwierigkeiten bereitete. Schenefeld lies sich zu oft weit nach vorne locken, wodurch Räume für Berlin entstanden, die sie nun auch nutzen konnten. Nach sieben gespielten Minuten war der SCS auf ein Tor an den Schenefeldern dran und dem einen oderanderen ging wohl das Spiel der vergangenen Woche durch den Kopf, in dem Schenefeld ebenfalls eine komfortable Führung gegen Leipzig verspielte. Doch diesmal zeigte gerade die Line um Timo Rother, Lasse Schmidt und Tobias Karnath die richtige Reaktion und brachte Schenefeld wieder zurück auf die Siegerstraße. Nach dem zweiten Drittel verschmälerte sich die Führung dennoch auf ein 7:5.Im letzten Schlussabschnitt stellte Schenefeld die Formation etwas um, was für mehr defensive Stabilität sorgte. Gleichzeitig schwanden die Kräfte der Gäste, was den BlauWeißen die Möglichkeit gab das Spiel durch schnelle Kombinationen für sich zu Entscheiden.
Sören Gittek, Jonas Hachmann und erneut Tobias Karnath konnten im letzten Drittel „den Deckel drauf machen“.Schenefeld siegt am Ende glanzlos, aber dennoch verdient mit 10:5 und zieht in die dritte Runde des FD- Pokals ein. Hier wird es Anfang November zum Nordderby zwischen Schenefeld und ETV Hamburg kommen. Nach einem Spielfreien Wochenende wartet in zwei Wochen ein Doppelspieltag auf die 96er, bei dem sie Holzbüttgen und Berlin zuhause empfangen werden.

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