Floorball

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Montag, 05 Oktober 2020
BW 96 Floorball

Schenefeld verliert Duell der Aufsteiger

Am Sonntag mussten die Floorballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Norddeutschen verloren gegen den Mitaufsteiger vom SC DHFK Leipzig mit 6:10 und rutschen auf Platz 9 ab. Dabei ging im ersten Drittel der Schenefelder Matchplan voll auf. Durch viele gefährliche Pässe direkt vor das Leipziger Tor kam Blau-Weiß ein ums andere Mal zu guten Torchancen. In der 5. Minute konnte Lasse Schmidt erstmals einen solchen Pass von Marius Schwartz verwerten und bescherte den Gästen das 1:0. Nur wenige Sekunden nach der Führung handelte sich Leipzig zwei Strafminuten ein. Das resultierende Powerplay wusste 96 gut auszuspielen, so dass Justus Karnath in der 8. Spielminute auf 2:0 erhöhen konnte. Schenefeld hatte anschließend noch einige hochkarätige Chancen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Auf der anderen Seite hatte Blau-Weiß Torwart Bennet Druminski nicht viel zu tun, weshalb es mit 2:0 in die Kabine ging. Auch der zweite Abschnitt startete gut aus 96er Sicht. Nach nur 50 Sekunden stellte Marius Schwartz auf 3:0. Nachdem in Person von Jarren Müller (Bodenspiel) auch der erste Schenefelder Spieler auf der Strafbank Platz nehmen musste, kamen die Leipziger per Doppelschlag zurück ins Spiel. Beim Spielstand von 3:2 konnte Druminski einen Leipziger Schuss parieren und fand mit einem weiten Auswurf Sören Gittek, der zum 4:2 einnetzen konnte. Im Gegensatz zur letzten Woche konnte Blau-Weiß an diesem Samstag jedoch nicht ihre Führung weiter ausbauen und das Ergebnis halten. Stattdessen kam Leipzig noch vor der Pause zum Ausgleich. Nur weil den 96ern noch ein Strafschuss zugesprochen wurde und Benedikt Fiedrich diesen wenige Sekunden vor dem Ende sicher verwandelte, ging Schenefeld mit einer Führung ins letzte Drittel. In diesem sollten sich die Ereignisse überschlagen. Leipzig traf zum Ausgleich, woraufhin die Gäste, anders als noch in Wernigerode, ein Stück weit den Kopf verloren haben und in den wichtigen Momenten die falschen Entscheidungen getroffen haben.

Die Gastgeber drehten das Match und gingen mit 7:5 in Führung. Die Entscheidung fiel, als mit Lasse Schmidt (überharter Körpereinsatz), Jan-Ole Villwock (überharter Körpereinsatz) und Sören Gittek (Bodenspiel) gleich drei Schenefelder auf die Strafbank mussten. Der SC DHFK nutze die doppelte Überzahl mehrfach aus und stellte auf 10:5 mit zwei verbleibenden Minuten. Das 10:6 gelang Marius Schwartz 30 Sekunden vor Schluss. Schenefeld machte die ersten 25 Minuten alles richtig, musste sich aber eingestehen, dass sie über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben müssen, um in der ersten Bundesliga gewinnen zu können.

Die nächste Bundesligapartie steht in drei Wochen gegen Holzbüttgen und Berlin beim Doppelspieltag an. Vorher noch empfängt Blau-Weiß im Pokal die Zweitligisten des SCS Berlin in der Sporthalle Achter de Weiden.

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