Starker Heimauftritt – Schenefeld unterliegt dem Rekordmeister

Starker Heimauftritt – Schenefeld unterliegt dem Rekordmeister

Samstag, 10 Februar 2018
BW 96 Floorball

Am vergangenen Samstag war der Rekordmeister aus Weißenfels zu Gast in der Sporthalle Achter de Weiden. Nachdem die Blau-Weißen am 3. Spieltag auswärts mit 6:15 unterlagen und im Dezember gegen den Rekordmeister aus dem Pokal ausschieden, sollte das Ergebnis diesmal knapper gestaltet werden.
In den Anfangsminuten zeigten die Gäste aus Weißenfels gleich, dass sie die weite Rückfahrt keinesfalls ohne ein ordentliches Ergebnis antreten wollten und machten direkt Druck. Es dauerte bis zur 5. Spielminute ehe der UHC zum ersten Treffer in Überzahl kam. In der Folge entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der Schenefeld noch drei weitere Gegentreffer hinnehmen musste. Den Blau-Weißen gelang es jedoch mit eigenen Offensivaktionen immer wieder gefährliche vor dem Gästetor aufzutauchen. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs wurde dieser Mut belohnt und Rother ließ nach Vorlage von Petermann dem Keeper keine Chance. Weißenfels konterte den Gegentreffer trocken mit einem eigenen Tor, sodass es mit 1:5 in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel kam Blau-Weiß gut aus der Kabine. Nicht einmal 90 Sekunde dauerte es, bis T. Karnath mit einem sehenswerten Treffer in den linken Torwinkel das nächste Tor erzielte. In der Folge erspielten sich die Schenefelder immer wieder gefährliche Torchancen und standen solide in der Defensive. Der Lohn hierfür folgte nach 11 Minuten, als erneut Rother nach Assist von Schwartz und einem erzwungenen Torwartfehler den Rückstand auf zwei Tore verringerte. Weißenfels schaltete daraufhin einen Gang höher und zog mit drei schnellen Toren wieder davon. Blau-Weiß ließ jedoch nicht locker und wurde erneut in der Schlussminute belohnt. Nach einer Reihe von Chancen hämmerte Dentzin den Ball ans Lattenkreuz und D. Czapelka reagierte blitzschnell und traf per Rückhand zum 4:8-Pausenstand.
Im Schlussdrittel war es erneut an den Gästen, die Führung durch zwei Tore auszubauen. D. Czapelka hatte jedoch auch darauf eine Antwort parat und eroberte den Ball gegen zwei Gegenspieler, ließ einen dritten aussteigen und traf ins lange Eck. Das dritte Tor von Rother nach Vorlage von Gebauer ließ Schenefeld nochmal auf 6:10 herankommen, ehe Weißenfels in der Schlussminute einen Konter zum 6:11-Endstand vollstreckte.
Unter dem Strich zeigten die Blau-Weißen eine tolle Kampfleistung mit viel Willen und Einsatz und schafften es über weite Strecken dem großen Favoriten Paroli zu bieten. Wenn es der Mannschaft um Spielertrainer Irrgang gelingt an diese Leistung anzuknüpfen, wird es in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten aus Leipzig am nächsten Samstag und Zuhause gegen Berlin am nächsten Sonntag sicher die ersten Punkte des Jahres zu bejubeln geben.

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