Crocodiles unterliegen in Essen

Crocodiles unterliegen in Essen

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Sonntag, 10 Dezember 2017
Crocodiles Hamburg

Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel gegen die Moskitos Essen mit 7:3 (3:1/3:1/1:1) verloren. Die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert legte einen schwachen Start hin – nach nur zwei Minuten lag die Scheibe bereits im Tor der Gäste. Der Treffer wurde zwar wegen Torraumabseits nicht gegeben, zeigte aber dennoch seine Wirkung. Das Team von Trainer Herbert Hohenberger war verunsichert und geriet immer mehr unter Druck. Nachdem Thomas Zuravlev für zwei Fouls vier Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, münzten die Essener ihre Überlegenheit in Tore um. Dominik Lauscheit (6.) und Julian Lautenschläger (7.) trafen jeweils in Überzahl zum 2:0. Symbolisch für die ersten 10 Minuten war dann auch die Strafe gegen Kai Kristian, der die Scheibe über das Plexiglas schoss und dafür zwei Minuten wegen Spielverzögerung kassierte. Diese Unterzahlsituation überstanden die Crocodiles allerdings schadlos und gewannen dadurch an Sicherheit. So konnte Moritz Israel in der 13. Minute in Überzahl auf 2:1 verkürzen. Kurz vor Drittelende stellte Julien Pelletier den alten Abstand wieder her (19.).

 In das zweite Drittel starteten die Crocodiles zwar besser, kassierten aber wieder in Unterzahl ein Gegentor durch Dominik Lascheit (24.). Spätestens in der 34. Spielminute war das Spiel entschieden, als Denis Fominych zum 5:1 erhöhte. Die schnelle Antwort durch Thomas Zuravlev (35.) verpuffte, als Julian Lautenschläger in der 40. Minute zum 6:2 traf.

 In einem ausgeglichenen letzten Drittel konnten beide Mannschaften noch einen Torerfolg verzeichnen: Für die Crocodiles traf Norman Martens (42.), für die Moskitos Julien Pelletier (43.).

 „Wir hatten zu Beginn müde Beine und mussten gleich vier Minuten in Unterzahl spielen. Dazu kam dann noch der schnelle Rückstand. Zwei Tore waren ein bisschen umstritten, da kommt dann auch noch das Pech dazu. Essen hat vier kompakte Reihen und gut gespielt, das steht außer Frage. Natürlich passieren uns viele Fehler von jungen Spielern, die jetzt erst ins Profigeschäft hereinwachsen, aber das kann ich ihnen auch nicht übelnehmen“, sagte Trainer Herbert Hohenberger.

 Quelle: Pressetext

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