M16 der Hittfeld Sharks gewinnt im zweiten Jahr in Folge die Hamburger Meisterschaft

M16 der Hittfeld Sharks gewinnt im zweiten Jahr in Folge die Hamburger Meisterschaft

Dienstag, 11 April 2017
Sharks Hamburg

M16 der Hittfeld Sharks gewinnt im zweiten Jahr in Folge die Hamburger Meisterschaft

 Am 8. April stand für die M16 die Hamburger Meisterschaft im Gymnasium Bramfeld an. Qualifiziert hatten sich die besten vier Teams der Saison. Als Drittplatzierter trafen die Sharks auf den Zweitplatzierten, den SC Rist Wedel. Nachdem in der regulären Saison die JBBL-Spieler des älteren Jahrgangs nicht in der M16 spielten, stellten sich die Wedeler Verantwortlichen vor die Frage, welchem Team sie denn auf der Meisterschaft gegenüberstehen würden. Dem M16-Team aus der Saison oder fast dem ganzen JBBL-Team. Zwar waren sich die Rister sicher, dass die Sharks mit allem auffahren würden, was zur Verfügung stünde. Dennoch entschieden sich die Sharks, mit dem gleichen Kader wie in der Saison zu spielen.

 Dass sich Wedel gut auf die Meisterschaft vorbereitet hatte, sah man sofort im ersten Viertel. Die Sharks lagen früh mit 4:11 hinten (4. Minute). Auch in den nächsten Minuten fanden die Sharks nicht in ihr Spiel. So ging es bis zur 14. Minute weiter, als die Mannschaft mit 17 Punkten hinten lag. Danach sorgte ein furioser Run von Matteo Boerries für den Start einer Aufholjagd. Er erzielte innerhalb von vier Minuten 13 seiner 21 Punkte. Die Sharks kamen wieder ran und konnten auf ein 42:46 (18. Minute) verkürzen.

 Auch in die zweite Halbzeit starteten die Sharks verschlafen. Durch mehrere erfolgreiche Dreier des Risters Kenneth Vietz konnten sich die Schleswig-Holsteiner wieder etwas absetzen (52:65, 26. Minute). Dann starteten die Sharks erneut einen furiosen Lauf. So konnten sie 18 Punkte erzielen, während bei den Wedelern kein Wurf sein Ziel fand. Mit einer kleinen Führung von zwei Punkten ging es in das letzte Viertel. Dieses war sehr von intensiver Verteidigung geprägt. Vier Minuten vor Schluss stand es 76:76. Danach ließen die Sharks nur noch zwei Punkte zu, während sie selber souverän ihre Punkte von der Freiwurflinie sammelten. Am Ende gewannen die Sharks dank des 18:0-Laufs im dritten Viertel kombiniert mit intensiver Verteidigung und einer guten Quote von der Freiwurflinie (6 von 8) im letzten Viertel mit 80:78.

 Im Finale ging es gegen die Mannschaft des Bramfelder SV. Vom Papier her war es eine klare Angelegenheit. Die Bramfelder beendeten die reguläre Saison ohne Niederlage, auch im Halbfinale gegen den Walddörfer SV gaben sie sich keine Blöße und gewannen mit 80:55. Zudem befinden sich im Kader der Bramfelder vier Spieler, die bei den Bundestrainern des DBB auf den Kaderlisten stehen.

 Auch im Finale starteten die Sharks wieder verschlafen in das Spiel. Früh führten die Bramfelder mit 11:0 (3. Minute), bevor Moritz Kröger die erlösenden ersten Punkte für die Sharks erzielte. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offenes Spiel, in denen die Haie etwas öfter in den Korb trafen. Erwähnenswert ist ein Buzzerbeater aus zehn Metern Entfernung von Max Hankotius. Nach zehn Minuten führten die Bramfelder mit 22:19. Im zweiten Viertel konnte sich kein Team absetzen, sodass die Sharks mit einem Drei-Punkte-Rückstand in die Pause gingen. Wie die drei Halbzeiten zuvor verlief auch der Start in Halbzeit Nummer vier holprig. Bramfeld konnte sich schnell auf 48:37 (22. Minute) absetzen. In den nächsten Minuten kämpften sich die Sharks Punkt für Punkt heran, ohne jedoch in Führung zu gehen. Mit 53:58 aus Sicht der Sharks ging es ins letzte Viertel.

 Die ersten zwei Minuten des letzten und entscheidenen Viertels verliefen überschaubar. Die Sharks konnten einmal von der Freiwurflinie treffen, den Bramfeldern gelang ein Punkt aus dem Feld. Danach starteten die Sharks wieder einen Lauf. Mit drei Dreiern von Max Hankotius und jeweils zwei Punkten von Leon Hahn und Moritz Kröger katapultieren sich die Sharks von einem Sechs-Punkte-Rückstand zu einer Führung von sieben Punkten. Erst eine zweite Auszeit des Bramfelder Coaches Anastasios Reizoglou konnte den Lauf stoppen. Nach der zweiten Auszeit konterte der BSV den Sharks-Lauf mit sechs eigenen Punkten (67:66, 36. Minute). In den nächsten Minuten erzielten beide Teams ihre Punkte, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Eine Minute vor Schluss stand es 72:71 für die Sharks. Durch einen Punkt an der Freiwurflinie und einem wichtigen Korbleger von Julius Quandt konnten sich die Sharks 20 Sekunden vor Schluss eine Führung von vier Punkten erarbeiten. Nach einer Auszeit des BSV trat ein Spieler mit dem Ball klar ins Aus und gab somit den Ball an die Sharks ab. Der bisherige Topscorer der Bramfelder, Alex Nasseri beleidigte daraufhin den Schiedsrichter, sodass dieser zunächst ein technisches Foul und dann ein disqualifizierendes Foul pfiff. Damit war das Spiel und der Sieg für die Sharks quasi entschieden. Die Sharks erhielten drei Freiwürfe und den Ball. Nachdem Moritz Kröger nur einen der drei Freiwürfe verwandelte, versuchten die Gegner das Comeback noch mit Stop-the-Clock Fouls zu erzwingen. Nachdem Max Hankotius auch nur einen Freiwurf traf, klaute Leon Hahn den Ball im Ballvortrag der Bramfelder und sicherte damit endgültig den Sieg. Der letzte getroffene Freiwurf von Moritz Kröger war danach nicht mehr von Belang. Voller Freude und Emotionen feierte die ganze Mannschaft den Gewinn der Hamburger Meisterschaft.

 In den letzten Minuten machte sich die Taktik des Hittfelder Trainers Frederik Schnoege bezahlt. Während bei den Sharks in den ersten drei Spielabschnitten alle Spieler ihre Spielzeit erhalten hatten und die Leistungsträger dadurch ausgeruht in den letzten Minuten spielen konnten, waren die Leistungsträger des Gastgebers ausgepowert und mental nicht mehr bei vollem Leistungsvermögen.

 Für die Sharks spielten:

Matteo Boerries (21 Punkte gegen Wedel, 13 Punkte gegen Bramfeld), Tom Grimme (4,0), Felix Bens (8,0), Max Hankotius (6,16), Pedro Fernandes Ramos (4,4), Christian Warweg (0,4), Leon Hahn (7,9), Djano de Ceitas (2,0), Julius Quandt (10,5), Moritz Kröger (18,16), Finn Malte Thoms (0,11)

 

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